Zentralrat schlägt Alarm wegen rechtsextremer Taten

Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch zog einen Vergleich zur Nazi-Zeit: „Antisemitische und rechtsradikale Attacken haben eine Offensichtlichkeit und Aggressivität erreicht, die an die Zeit nach 1933 erinnert.“ Der Vorsitzende der Aktion „Gesicht Zeigen“, Uwe-Karsten Heye, forderte eine „nationale Anstrengung“ und mehr Bundesmittel im Kampf gegen Rechts. Er wies darauf hin, wie stark rechtsextreme Parteien und Gedanken vor allem in Ostdeutschland schon etabliert seien.

Der ganze Artikel ist hier zu finden.

Schon vor einigen Tagen war die Rede von steigender rechtsextrimistischer Gewalt. Eine Entwicklung, die mir Sorgen macht. Und die Frage aufwirft, was koennen wir, als Buerger Deutschlands gegen solche Entwicklungen tun??? Ich sehe mich ein bischenmachtlos, und manchmal denke ich, vielleicht sollte ich doch zurueckkehren, und erst einmal versuchen, in meinem eigenen Land etwas besser zu machen.

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6 Gedanken zu “Zentralrat schlägt Alarm wegen rechtsextremer Taten

  1. Was glaubst Du hier in Deutschland besser wirken zu können als in Jerusalem? Wenn die Glatzen (vor allem im Osten) im Gleichschritt gehen wollen, dann werden sie das tun. Das rechte Parteien regen Zulauf haben, liegt auch daran, dass sie (widerum im Osten) die einzige „gesellschaftliche Gruppe“ darstellen, die sich mit der verbleibenden „sozialen Unterschicht“ abgeben und beschäftigen. So verrückt das klingt, die Nazis bieten mit ihren Aufmärschen und Veranstaltungen vielen Menschen Beschäftigung und Zerstreuung. Wo sonst nichts geboten wird … keine Arbeit, kaum Kultur … ist das viel. Mit Deinen Blog aus der Ferne kannst Du möglicherweise mehr erreichen als hier vor Ort. Andererseits, es sind nicht die Dumpfbacken, die Blogs lesen um sich eine Meinung zu bilden.

    Den Vergleich mit 1933 von Charlotte Knobloch finde ich reichlich populistisch und überzeichnet. Wie kann man ernsthaft 1933 mit 2006 vergleichen? Eine rechtsradikale Subkultur gibt es nicht erst in dieser Zeit.

    Nicht zuletzt: Hier blitzt auch unsere Diskussion von gestern auf. Frieden und Armut. Zufriedene Menschen zetteln keine Zerstörung der Gesellschaft an.

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    1. Nun, wenn ich das wuesste, waere ich schon in Deutschland. Es muss einfach wieder mehr soziales Bewusstsein geweckt werden, um solche Menschen aufzufangen, die tendenzielle in die rechte Richtung schauen, aber nicht aus wirklich politischen Gruenden, sondern eben wie Du sagst, weil sie perspektivlos, arm gelangweilt etc. sind.
      Zudem wuerde eine Integration der in Deutschland lebenden Auslaender sicher ebenfalls zu weniger Fremdenfeindlichkeit fuehren. Und ich denke, gerade hier koennte ich vielleicht Beitraege leisten, da ich weiss, wie es ist, in einem fremden Land, mit fremder Sprache und fremder Kultur zu stranden…

      Und leider bezweifel ich auch, dass die Personen, die es noetig haetten, solche Blogs lesen.

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  2. Wie soziales Bewußtsein in Deutschland aussieht, dass macht uns die Berliner Regierung tagtäglich vor. In Ostdeutschland leben fast keine Ausländer und dort gibt es die meisten „braunen“ Mitläufer. An der schlechten Integration von Ausländern kann es also nicht liegen. Es ist Dummheit, mangelhafte Bildung. Hier liegt das Hauptproblem für fast alles. Für Arbeitslosigkeit und für mangelnde Perspektive. Während die jungen Frauen oftmals den Osten verlassen, bleiben die Männer hocken. Da bahnt sich eine katastrophale Entwicklung an. Und deshalb auch der Zulauf zu den Rechten.

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    1. Tja, das ist ja gerade das Problem… Die Regierung zeigt kein soziales Bewusstsein, die Buerger auch nicht.
      Und mit der Bildung hast Du natuerlich auch Recht.
      Trotzdem, Buhmaenner finden, hilft da auch nicht weiter.
      Uebrigens war ich im Sommer in Leipzig, und dort gab es doch einige Auslaender, wenn auch nicht so viele wie in Westdeutschen Staedten. Ausserdem denke ist, das ist ein gesamtdeutsches Problem. Denn Rassismus ist leider etwas sehr natuerliches, nur die Art, wie es ausgelebt wird, unterscheidet sich.
      Allerdings ist Gewalt natuerlich gewaherlicher als unetrschwellige Diskriminierung.

      Was Du oben wegen des Vergleichs mit 1933 gesagt hast, finde ich uebrigens auch. Man muss und darf nicht immer alles gleich mit dem Holocaust vergleichen.

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