Nochmals zum Rueckblick

So vieles ist passiert, habe ich gesagt, und versprochen, davon zu berichten.
Nun, jetzt sitze ich endlich mal hier vor dem Computer und versuche nun, mein Versprechen einzuloesen:

Ich beginne mit dem Winter in Jerusalem:

Mit dem Winter ist es in Jerusalem so eine Sache. Manchmal backe ich im T-Shirt Weihnachtsplaetzchen, und manchmal, ja, da wache ich morgens auf und schaue aus dem Fenster, und alles ist weiss.
Einzig auf eine Sache kann man im Winter vertrauen: Es kommt immer anders, als man denkt.
Und so war es auch Ende Januar. Noch Mitte des Monats war von Winter keine Spur. Die Luft war angenehm mild, und der Himmel strahlte in einem winterlichen Hellblau. Es war ungewoehnlich warm fuer die Jahreszeit, und morgens wusste ich oft nicht, ob ich lieber einen dicken Pullover oder eine langaermlige Bluse anziehen sollte. Selbst gegen Abend wurde es nicht richtig kalt.
Dann kam die Kaelte doch noch. Und zwar richtig. Nachts war es bis zu -3 Grad kalt in Jerusalem, und viele Wasserleitungen froren ein. Sogar auf der Strasse gefror das Wasser. So kalt war der Winter in Jerusalem noch nie. Doch der Himmel blieb blau, der ersehnte Schnee aus. Und schon wurde es wieder warm.

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