Schueler geben Hoffnung

Seit April 2007 bin ich nun Projektmanager fuer das von der EU kofinanzierte Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung „Utilizing Middle Eastern Civic Education as a Leverage for Peace“. Ein Projekt zur gemeinsamen Demokratieerziehung von Palaestinensern, Israelis und Jordaniern, in dem 15-17 jaehrigen Schuelern demokratische Wertw wie Gleichberechtigung, Toleranz und gesellschaftliche Eigenverantwortung vermittelt werden sollen. (Uebrigens denke ich, das muesste auch in Deutschland unterrichtet werden)
Anfang Juni fand das zweite Begegnungsseminar mit 35 israelischen und palaestinensischen Schuelern statt. Fuer 4 Tage fuhren wir an den Ort Nes Amim, ueber den Ihr hier mehr erfahren koennt – es lohnt sich!
Die 35 Schueler sollten nach einem ersten Kennenlernen gemeinsam einen Action Plan mit den Inhalten des Projektes entwickelt. Um Konflikten vorzubeugen, gaben wir den Schuelern die Moeglichkeit, einen Plan abseits der Konfliktes zu entwickeln, bei dem stattdessen die demokratischen Werte im Vordergrund stehen. Aber die Schueler waren sich einig: Sie wollten etwas entwickeln, dass anderen Israelis und Palaestinensern helfen wuerde, die jeweils andere Seite besser zu verstehen.
Heraus kamen am Ende zwei Plaene: eine gemeinsame Website fuer den Frieden, die den Titel „Salam, Peace, Shalom“ haben sollte und eine Art Schueleraustausch.
Das Fazit des Workshops: Wo die Erwachsenen versagen und unfaehig zum Dialog sind, geben uns die Kinder wieder Hoffnung.

Wen es interessiert, der kann hier mehr lesen, allerdings auf Englisch. Ueber Kommentare im Gaestebuch freuen wir uns ebenso wie ueber Interesse an unserer Facebook Gruppe.

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4 Gedanken zu “Schueler geben Hoffnung

  1. och, genial. Und du Projektmanager? Glueckwunsch!! Wieso wurdest du denn ausgewählt, hat man sich dafür beworben oder so? Naja, mazal tov! 🙂
    Übrigens bin ich in anderthalb Wochen in Israel…jajajaja…:)
    lg

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    1. Ja, da konnte man sich damals bewerben, im August 2006, um genau zu sein 🙂 Ich denke, ich habe die Stelle vor allem bekommen, weil ich mich in der Region auskenne, und sowohl mit der arabischen als auch der israelischen Kultur vertraut, aber dennoch neutral bin.
      Bist Du noch/schon in Israel?
      Vielleicht kann man sich ja mal treffen?

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  2. Hallo Annika,

    Du…jetzt verheiratet! …schoen! und natuerlich viele Glueckwunsche!!

    Interessiere mich grad , zwecks einer universitären Publikation für das „Utilizing..“ Projekt, allerdings ist auf der edu-site darueber nix mehr zu finden.
    Bist du noch bei der KAS in Jerusalem? Da hatte ich eine email hingeschickt, welche allerdings bisher niemand beantwortet hat (ist auch erst zwei Tage her)

    Waere schoen, wenn Du Dich mal melden koenntest!!

    Beste Gruesse aus Dresden vom ehemaligen KAS Praktikanten Martin

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