Auf nach Reshafim

Fassungslos schaute ich die Dame im Informationshaeuschen der Bushaltestelle von Afula an: „Ja, aber ich muss doch in den Kibbutz. Was mache ich denn jetzt?“ Ich solle mir ein Taxi nehmen, war der erste Rat. Oder mit dem Bus Richtung Beit Shean fahren und den Busfahrer darum bitten, mich an der Kreuzung von Reshafim herauszulassen. Von dort koenne ich dann trampen.
Ich hatte nicht viel Geld und wusste damals auch noch nicht, dass Taxis in Israel verhaeltnismaessig guenstig sind. Also entschied ich mich fuer den Bus nach Beit Shean.
Der Busfahrer war auch sehr freundlich und liess mich tatsaechlich an der Kreuzung raus, obwohl dort gar keine Haltestelle war. Da stand ich dann mit meinem grossen Koffer plus Trolley in der gluehenden Hitze des Beit Shean Tals. Ich hatte weder eine Kopfbedeckung bei mir (Meine Muetze war irgendwo tief im Koffer vergraben), noch Wasser. Auf dem Wegweiser nach Reshafim waren nur wenige Kilometer angegeben. Ich glaube, es waren 4km.
Trampen im Nahen Osten? Das klang fuer mich nicht nur abenteuerlich, sondern vor allem eins: gefaehrlich. Ich wartete 10 min an der Kreuzung und liess ein Auto nach dem anderen an mir vorbeifahren. Ich traute mich einfach nicht, den Daumen hochzuheben und zu trampen.
Nachdem ich fast 20 Minuten in den Hitze gestanden hatte, beschloss ich, die 4 Kilometer zu Fuss zu gehen. Mein Trolley hatte auf der Rueckseite Traeger wie ein Rucksack. So schulterte ich den Trolley und zog den schweren Koffer hinter mir durch den Staub. Rechts und links der Strasse war alles verdorrt. Kein Fleckchen gruen, kein Baum, der Schatten spendete, nur alles gelb und grau. Im Hintergrund zeichneten sich Berge ab, wie ich spaeter erfahren sollte, war dort die Grenze nach Jordanien.
Schon nach wenigen Minuten wurde mein Durst immer schlimmer. Ich schwitze und mir war schwindlich von der unablaessig auf mich herabbrennenden Sonne. Immer wieder drehe ich mich um, um zu schauen, ob vielleicht ein Taxi kommen wuerde. Jetzt aergerte ich mich darueber, dass ich mir das Geld fuer ein Taxi sparen wollte. Aber nun war es zu spaet. Und natuerlich war weit und breit kein Taxi zu sehen…

Doch ploetzlich hielt ein Bus neben mir an, in dem lauter Kinder sassen. Der Busfahrer oeffnete die Tuer und fragte mich auf Englisch, was um Himmels Willen ich hier machen wuerde?
Nach Reshafim laufen, erwiderte ich. Entsetzt schaute der Fahrer des Schulbusses mich an. Bei der Hitze? Ohne Hut und Wasser? Ob ich lebensmuede sei? Nachdem ich ihm erklaert haette, dass ich als Volontaer in dem Kibbutz arbeiten wollte, und dass es keinen Bus mehr gab, forderte er mich kurzerhand auf, in den Schulbus zu steigen. Eines der Kinder machte mir auf den vorderen Sitzen Platz, und so kam ich doch noch klimatisiert in wenigen Minuten im Kibbutz an…

Fortsetzung folgt…

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5 Gedanken zu “Auf nach Reshafim

  1. Na ja, für einen Tag Wasser zu haben bedeutet ein Tag weiter leben zu können. Aber bei solchen ungeübten Wander-Versuchen könnte das Blut zu dick werden. Das Herz schafft es dann nicht mehr richtig den Brei zu befördern und dann fällt man um! Dann geht man nachher noch über den Jordan und wollt es gar nicht. Ach, erst fast Hitz-Schlag und dann klimatisiert einen Schnupfen schnell bekommen.
    Als gerade noch so entkommen der nackten verbrannten Erde wo nur noch der Skorpion nach einen schnappt weil er durstig ist. Ich dachte immer Wasser ist Leben.
    Moderne Technik kann als helfen das einem nicht das Blut in den Adern zu kochen anfängt und verdunstet.
    Danach kocht man Fenchel weil es beruhigt.
    JHWH
    Jesus Christus Mann der Nächstenliebe dem Gott Israels.
    Moses raus aus der Sklaverei hin zur Liebe des Herzens.

    Dazu muss man wissen das er nicht ohne Maria Magdalena zu sehen ist!
    Die seelische Vereinigung und der 7th Himmel im Sein. Reinheit des Herzen des Paares.
    Sie Hingabe er Aufnahme „Hallo Taxi sind sie noch frei. Lapidar=Luftraum, Saddle Down Wedding Take me Home: Ich will nach Hause!“.
    Liebe ist, wenn ihr wisst, wo ihr euer Herz fallen lassen müsst!

    Ich kann es natürlich konkreter sagen frei nach Johannes dem Täufer!
    Offenbarung des Johannes 17: Rom ist nur die große Hure das scharlachrote Tier 666 der Blasphemie. Rom war noch nie mit Gott im Bunde. Sondern nur mit Satan!
    Die Menschheit wurde angewiesen: Hört nicht auf die falschen Propheten. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Die Bibel ist natürlich von Rom gefälscht! Ein Apfel war da nie. Sondern ein Granatapfel der auf den fruchtbarsten und Gefährlichsten Moment einer jungen unerfahrenen Frau hinweist. Wenn sie „Reif und Fällig“ zur Erbsünde ist! Warum alle Mütter immer schon kreideweiß im Gesicht wurden wenn ihre junge Tochter „Reif und Fällig“wurde. Wie eine doofe Fallobst Pflaume die auf einmal völlig Nackt da stand. Und dann kein passenden Vater hatte für das Wildfang-Kuckucks-Kind. Joh. 16,12. Mt 24,3

    Also im Römischen Amor und Psyche (Altgriechisch Seele mit Aura und Soma oder Geist und Herzchakre). Körper und Geist. Ich bin du und du bist ich! Symbiose zusammen, bios, Leben.

    Auch Späther in der Seelischen Vereinigung als Paar = 4 Seelen (Minerva oder Athena Tochter Vater Zeus und Amor geb.54=6*9„Der gefallene blonde Engel“ geb.6.9.69 Joh.6.69 ab MM wenn Jupiter zurück kommt, Seele Feinstofflich unterhalb der Materie Wichte -0 hat also Auftrieb aber die ungehärtete Seele des „Neandertalers“ auf den wir ein Leben lang rumreiten zerfällt mit unserem Körper kurz nach der Seelen-Ablösung „Zerfall der Bänder“ und alle Muskel entspannen = Tot. (Fauna-Prozessoren wandeln Wärme in Strom um!)
    Alles geht immer vom Kopf (Seele) nicht Gehirn des ganzen aus. Beim Neuzeitlichen gesattelten oder gekrönten Menschen.
    Am Anfang von allem war immer der Gedanke in der ideellen Welt des Seins. Der Prozessor des Lebens ist der Autodidakt der Gedanken.
    Ohne Wasser (Elektrolyt) gibt es keinen Gedanken im Gel Kristall Prozessors des Lebens. Und ohne Gedanken gibt es kein Leben. Der Prozessor des Lebens ist kein Prozessor der Welt der Materie. Er ist der Prozessor der ideellen Welt. Er ist DA aber nicht in der Welt des Daseins sondern in der Welt des Seins. Seine Aufgabe ist das autodidaktische Lernen in der Welt des Daseins der Materie. Der Prozessor des Lebens greift sich die Materie und spielt mit Hilfe der Psychokinese alle Möglichkeiten der Materie durch. Nach dem Prinzip: Versuch und Irrtum. Oder nach dem Verfahren: Geht oder geht nicht. Durch diese Verfahren kommt er zur Erkenntnis und speichert sich dieses Wissen ab.
    Der Motor der Alles was Lebt Bewegt Wächst und Vorantreibt ist die Psychokinese.
    Griechisch auch der Kopf oder die „Seele“ des Ganzen genannt.

    Adam Amor Christus Heiland und Höchster Vertreter Gottes auf Erden

    Seit Weihnachten 2002 rennen alle davon. Trotz: Macht hoch die Tor macht weit. Es kommt der Herr der Herrlichkeit. Bis heute hat noch keiner mit mir reden wollen. Angelika Merkel klaut mir immer noch Verfassungsfeindlich meiner Post zum Nachteil der gesamten Menschheit.

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  2. Hallo Annika,

    hey, das freut mich ja, endlich den Weitergang Deiner ersten Tage/Wochen in Israel zu lesen! Bin natürlich auch gespannt auf die Fortsetzung und die Antwort auf die Frage, was Dich denn nun seit damalas im Lande hält..
    Wünsche Dir schon mal ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch – und natürlich alles Liebe und Gute im Neuen Jahr 2009!!!
    LG,
    Elli

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