Des Abends

Des Abends
Wenn sich Dunkelheit
Als Decke
Ueber alle Felder legt

Wenn Sterne Ihr
Am Himmel weit
In dunkel schwarzen
Wolken seht

Des Abends
Wenn der Tag sich neigt
Wenn muede ich
Am traeumen bin

Dann legt die Welt
Sich still bereit
In sanfter Ruh
Zum Schlafe hin.

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Warten…

Zäh kleben die Tage an mir
Ein nicht aufhören wollender Fluss
An Langsamkeit

Träge schieben sich
Wolken des Nichtstuns
An mir vorbei

Und ich warte weiter
Durch neblige Tage
Und Nächte

Auf Dich

In der Leere meines Hauses

In der Leere meines Hauses
ist Fruehling geworden.
Vorsichtig spriessen erste Triebe
durch dunkle Schatten ins Licht.

Verschlossen geglaubt
oeffnen sich die Fenster.
Staub und Steine leuchten
im Schein der Sonne.

Durch stille Raeume
streicht ein warmer Wind.
Und eine leise Melodie
oeffnet die Tuer meines Herzens.