Sandsturm

An einem Septembermorgen
Da blieb der Himmel dunkel trüb
Die Sommersonne lag im Dunst verborgen
Und schmutzig gelb war alles, was vom neuen Tag noch blieb.

Das Atmen fällt beim Laufen schwer
Der Wind bläst heiß und ungehemmt
Die Welt ist weg, das Auge leer
Alles Schöne in sandigen Wogen weggeschwemmt.

Wo Bäume gestern noch standen und grünes Gras
Im Hintegrund des Sommers Blau
Wo ich in ruhiger Stunde saß
Erhebt sich nur noch – Nichts – in Gelb und Grau.

So, denke ich, muss sie sein
Die finstre Einsamkeit
Ganz ohne Farb und Helligkeit
Läßt auch sie uns im Dunst allein.

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