Allein

Ein Wind der Einsamkeit weht eisig
Durch das Land meines Herzens
In Richtung Seele
Zaghaft schaukelt das Boot der Hoffnung
Auf den Wellen verlorener Liebe.

Die Sehnsucht schweigt nie
Und die Zeit des Vergessens
Dauert an
Schon viel zu lange
Warte ich auf ein Ende.

Ich fliege durch meine Träume
Einzig die Nacht schenkt mir Frieden
Denn in der Dunkelheit des Schlafes
Kann auch ich nicht sehen.

Und so zieht das Leben
In quälender Langsamkeit
Eilig an mir vorbei
Jede einzelne Träne meiner stillen Trauer verhöhnend.

(Herbst 1998)

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