Samstag im April

Da ist es das erste Mal so richtig warm in diesem Jahr. Ungewöhnlich spät kündigt der Frühling den nahenden Sommer an. Jerusalem liegt still da an diesem Shabbat, als müsse sie sich erst noch von den vergangenen Wahlen erholen. Nur die Tauben gurren unbeirrt auf dem Dach, träge von der warmen Sonne.

Praktisch über Nacht hat das Geranium auf der Terasse zu blühen begonnen, und die Blätter verströmen in der feuchter werdenden Nachmittagsluft ihren würzigen Geruch.

Der ungesüßte Kaffee schmeckt bitter. Eine angenehme Bitterkeit, der zur süssen Gelassenheit dieses Tages passt.

Das Zwitschern der Vögel und der blassblaue Himmel mit seinen federleichten Wolken lösen in mir ein Gefühl der Zufriedenheit aus. Beinahe bin ich s8gar versucht zu sagen, es ist ein kleines Stückchen flüchtiges Glück.

Ein Gedanke zu “Samstag im April

  1. Liebende Bandora78

    Sei versucht und sage Es
    „…ein kleines Stückchen flüchtiges Glück.“

    Ei wie das
    Immer ist Es da
    Wenn ja
    Dann fliehen wirs
    Indem wir Angst und Hader wählten

    Glück ist jener Friede
    Den Jerusalem verspricht
    Doch die Menschen halten es noch nicht

    Zufrieden sein welch wahres Glück
    Warte ich komme gleich zurück….

    Dankend
    Dir Joaquim von Herzen

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