Pfingsten und andere „Sommer“-Feiertage – Themenwoche 18.-24.05.2019

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Wie Eulencamperin ja schon so schön geschrieben hat, wissen viele gar nicht, was wir da so immer im Sommer feiern.

Zumindest zu Pfingsten weiß ich ein wenig mehr, als dass wir da einfach mal so „freihaben“:

Das Wort Pfingsten kommt aus dem Griechischen und bedeutet 50 Tage. Und damit schließt sich unser christliches Pfingstfest direkt an das jüdische Wochenfest „Shavuot“ an. Shavuot ist eines der drei Pilgerfeste im Judentum, bei denen in der Vergangenheit nach Jerusalem gepilgert wurde. Josephus Flavius, ein jüdischer Geschichtsschreiber aus der Zeit der Antike schreibt über die Pilgerfeste, dass die Pilger auf dem Weg zum Tempel im Blut der Opfergaben gewatet sind. Heute gibt es keinen Tempel in Jerusalem mehr und auch keine Opfergaben. Aber die Pilgerfeste sind immer noch Anlass für sehr viele jüdische Touristen. Die beiden anderen Pilgerfeste sind Sukkot im Herbst (das Laubhüttenfest) und das Pessachfest im Frühjahr.

An Shavuot wird die Gabe…

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Erdbeer-Schmand-Eis mit karamelisierten Salzmandeln

So, ich habe lange nachgedacht und hin- und herüberlegt. Und am Ende das gemacht, was u.a. Lesebiene vorgeschlagen hat:

Ich hab einen Teil dieser leckeren Salzmandeln ins Eis gemischt, und den Rest schön drüber gestreut. Und was soll ich sagen:

Lecker!

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So, und was kam nun alles dran?

Als erstes mal für die Salzmandeln:

Eine kleine Pfanne voll Mandelblättchen ohne Fett anrösten. Sobald sie sich verfärben, ordentlich Zucker zum karamelisieren dazu geben (Vorsicht, das wird super heiß!) und dazu Salz nach Geschmack.

Abkühlen lassen und mit einem Holzlöffel die zusammengeklebten Mandeln von einander treffen und ein bisschen klein „hacken“

Und für das Eis:

250gr Erdbeeren zuckern und ziehen lassen, bis sich Brühe gebildet hat

1 Becher Schmand dazugeben

Mit einer Tasse kalter Milch in den Mixer geben und nach Geschmack weiter zuckern

Hinweis: Damit das Eis auch schmeckt und cremig wird, muss mehr Zucker dran, als wenn Ihr das ganze so trinken/essen würdet

Die Masse entweder in der Eismaschine nach Anleitung fertigstellen oder in einer Metallschüssel ins Gefrierfach stellen und alle 5 Minuten mit einem Holzlöffel umrühren. Wenn das Eis anfängt festzuwerden, die Salzmandeln dazugeben und eben einen Teil als Topping zur Seite stellen.

Wenn Ihr das Eis nicht direkt essen wollt, müsst Ihr es vor dem Verzehr ca. fünf Minuten antauen lassen, sonst ist es zu hart.

Morgenstunde – Themenwoche 11.05.-18.05.2019

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Zwischen Tag und Nacht

Wenn der Mond noch am Himmel steht mit seiner silbrigen Sichel, langsam verblassend im nahenden Tag

Wenn die Sonne am heller werdenen Himmel schon zu erahnen ist und ihre ersten Strahlen – zaghaft noch – über den Horizont schickt

Wenn in den Betten die Kinder noch schlafen, tief verstrickt in süssen, unschuldigen Träumen

Wenn die Vögel in den Bäumen langsam erwachen und tausende Melodien gleichzeitig in die kühle Luft schicken

Dann stehe ich manchmal dort, am Fenster, und schaue hinaus in unsere Welt, die jeden Morgen so wunderschön und neu ist.

 

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Donnerwetter – Themenwoche 11.05.-18.05.2019

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Gewitter

Finster thronen am Himmel
Die dunklen Wolken
Berge grauer Gestalten
An lichtlosem Firmament

Windstill steht die Luft
– Unheilverkündend –
Zwischen den Bäumen im Garten
Kein Ast, kein Blättlein regt sich

Doch da, weit oben
Erscheint das Licht
Grell zuckt der erste Blitz
Über den schwarzen Himmel

Und im Bruchteil einer Sekunde
Entlädt sich die Masse
Stürmend prasselt der Regen
Und mit einem Knall öffnet sich die Hölle

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Schnelle Pasta – vegan mit zwei Soßen

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Gestern musste es schnell gehen, da wir recht spät erst nach Hause kamen. Und wenn es schnell gehen muss, was kommt dann bei Kindern auf den Tisch? Nudeln natürlich!

Also erst einmal im Kühlschrank schauen, was so da ist, und dann noch im Küchenschrank. Ich finde: gebackene Bohnen, Mais, Oliven und Dosentomaten im Küchenschrank und frische Paprika im Kühlschrank. Das reicht definitiv für ein leckeres Essen. Und weil ich nicht, was den Kindern schmeckt, teile ich die Zutaten einfach auf zwei Soßen auf. Dann ist hoffentlich für jede was dabei.

Nudelsoße mit „Baked Beans“:
1 kleine Dose gebackene weiße Bohnen in Tomatensosse aufwärmen. Eine halbe Dose Mais dazu geben. Eine halbe grüne Paprika in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Soße geben. Etwas Salz dazu und einen Schuß Tomatenketchup. Fertig ist die erste Soße.

Nudelsoße mediterran:
Eine kleine Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. In Olivenöl anbraten. Eine rote Paprika würfeln und mit in die Pfanne geben. Tomaten aus einer Dose grob würfeln und mit dem Saft zum Gemüse geben. Nach Geschmack güne Oliven ohne Kerne zur Soße geben. Mit Salz und ordentlich Paprikapulver abschmecken. Fertig ist die zweite Soße.

Und in der Zwischenzeit waren die Mädels sogar schon in der Wanne und geniessen nun die Nudeln im Bademantel, bevor es ins Bett geht.

Frühsommer

So ist er nun denn angekommen
In seiner ganzen heißen Pracht
Und hat aus allen grünen Wiesen
Die Wüste neu hervorgebracht

Und in den Bäumen singen Vögel
von kühleren und ruhigen Tagen
und doch, es stört sie nicht, die Hitze
Sie sind´s gewohnt, sie zu ertragen

Dann aber ruht am frühen Abend
Des Tages vielbeschäft´ge Hast
Und der Jasmin lädt zum Verweilen
Und schenkt mit seinem Duft uns wohlverdiente Rast

So liegen unterm Sternenhimmel
Wir lauschend, riechend, still
Und denken in der lauen Nacht darüber nach,
Was uns der nächste Tag wohl bringen will.

12 von 12 – Mai 2019

Endlich habe ich mal wieder daran gedacht und fleißig Fotos gemacht. Nur war ich gestern Abend so durch, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen bin. Daher also heute noch meine 12 Bilder vom 12. Mai:

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So früh am Morgen kuschelt sich selbst das Katerchen gemütlich in die Kissen, während ich aufstehe und Frühstück für die Kleine mache.

Nachdem die Kleine gerade noch pünktlich im Kindergarten angekommen ist, hänge ich die Wäsche ab. Denn die „Grosse“ war gestern mit ihrem Papa auf einer Hochzeit und muss sich noch ausschlafen. Gott sei Dank hat sie Sonntags keine Schule. Blumengiessen schaffe ich auch noch, bevor sie verschlafen um die Ecke schaut.

Aber dann geht es schnell nach unten in den Garten, der zu unserem Wohnblock gehört. Denn das Wetter ist phantastisch, und im Freien lassen sich eh viel besser Hausaufgaben machen.

Nach einem Abstecher in der Stadt, wo wir Mitgebsel für die anstehende Geburtstagsparty kaufen, geht es auch schon wieder zum Kindergarten. Dort laufen gerade die Rasensprenkler. Eine willkommene Abkühlung für die Große, die sich lachend dem kalten Nass hingibt.

Während die Große mir ganz lieb ein Bild zum Muttertag zaubert und gleichzeit die Kleine in Schach hält, bereite ich ein Picknick als Abendessen vor.

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Also nochmals runter in den Garten. Diesmal mit Essen statt Hausaufgaben. Macht ja auch viel mehr Spass.

Nach dem Abendessen versuche ich mich an einem Selfie im Spiegel, was mehr schlecht als recht gelingt. Aber ich brauche ja 12 Fotos 🙂

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Und schon verabschiedet sich dieser Sonntag glamourös vom Balkon aus:

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Mehr 12 von 12 gibt es bei  Caro mit Draußen nur Kännchen

Heute

habe ich mich gefühlt, wie in einem Buch von Kafka:

Ich habe um 9.15h einen Termin im Krankenhaus zur Vorbesprechung einer ambulanten Operation (wobei das Wort schon fast zu groß ist, weil es wirklich eine Kleinigkeit ist).

Ich bin viel zu früh. Ich wußte ja nicht, wie der Verkehr sein wird, und bin somit direkt nach Ablieferung der Kinder in Schule und Kindergarten weitergefahren. Großstadtverkehr.

Doch dem größten Krankenhaus der Stadt fehlen die Parkplätze. Ich fahre zu einem Parkplatz, der voll ist, an dem aber ein Schild darauf hinweist, dass es auf der anderen Seite noch einen Parkplatz gebe. Dort dasselbe Schild. Gegenüber ein kostenfreier Parkplatz. Auch hier ist alles voll. Und dazwischen Autos, die so parken, dass man sehr (!) bequem ein- und aussteigen kann. Dafür ist dann die Lücke daneben eben zu klein für ein weiteres Auto.

Nach einer halben Stunde finde ich in einem Wohngebiet einen Parkplatz, der natürlich Geld kostet. Aber nirgends ein Parkautomat. Glücklicherweise erinnere ich mich an eine App, mit der ich das Parken bezahlen und mich auf dem Weg zum Krankenhaus machen kann.

Mein Arzt hatte mich im Krankenhaus angemeldet und mir Bescheid gegeben, dass sie mich anrufen würden, wenn der Termin für die Vorbesprechung stehen würde.

Als ich nun zum Termin ankomme, fehlen als erstes eine schriftliche Überweisung mit der Bestätigung, dass meine Kasse auch zahle. Und schon fängt es an:

„Bitte gehe doch in den 5. Stock und hole Dir dort das Papier. Die stellen es Dir direkt aus.“ Angekommen im 5. Stock heißt es dann: „Bitte erst am Automaten eine Nummer ziehen, sondern können wir nicht mit Dir reden“. – „Der Automat will meine Karte nicht. Was mache ich jetzt?“ – „Na gut, ich rufe Dich gleich auf“.

Gleich ist natürlich relativ im Heiligen Land. Das kenne ich schon und setze mich geduldig auf einen Stuhl im Wartezimmer. Was bleibt mir auch anderes übrig? Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis ich endlich an der Reihe bin. Doch dann, wen wundert es, die nächste Überraschung: „Also, mit der Karte können wir das hier nicht machen. Du musst Dich im 2. Stock melden“.

Ich fahre also mit dem Aufzug in den 2. Stock, steige aus, finde die Beschilderung nicht, irre ein wenig umher, bis mich ein netter Mitmensch aufklärt, dass ich zu Fuss ins alte Gebäude laufen muss. Ich werde also dort bei der Krankenkasse vorstellig, nur um zu hören, dass es hier auch nicht geht. Irgendwann erbarmen sich sich meiner – ich sehe wohl zu verzweifelt aus – und reden mit meinem Hausarzt, der das Dokument dann tatsächlich innerhalb einer halben Stunde gefaxt hat.

Ich mache mich mit der Überweisung auf in den 4. Stock, um eine Akte anlegen zu lassen. Auch das dauert. Warum ich denn keine ID-Nummer habe? Ich gebe stattdessen meine Passnummer an, und am Ende klappt es tatsächlich, und ich halte die Akte in der Hand. Mein Termin ist natürlich seit Ewigkeiten eigentlich schon vorbei. Ich nutze die Gelegenheit und bitte darum, die Nummer meine (Noch) Ehemannes aus der Datei zu löschen, da wir getrennt seien und ich nicht möchte, dass er angerufen wird. Immerhin, das geht mit einem Klick.

Dann mache ich mich auf in den 5. Stock. Oh, so viele Wartestühle. Dazu eine Wand, auf der Nummern hin- und herflackern und Patienten in verschiedenste Räume aufrufen. Mir schwant nichts gutes.

Als erstes gebe ich die Akte ab und warte, damit ich eine Nummer bekomme. Das geht sogar relativ schnell. Und da, meine Nummer leuchtet recht weit oben auf dem großen Bildschirm auf. Welch Freude! Ich komme tatsächlich in kurzer Zeit an die Reihe, in das auf der Leuchtwand stehende Zimmer, zum Arzt. Kurze Untersuchung, zwei Blätter zum Unterschreiben. Bin ich jetzt fertig? Nein, wieder warten, auf das nächste Zimmer.

Die Sekretärin empfiehlt mir, mir einen Kaffee zu holen, es werde dauern. Ca. 1 Stunde. Ich hole mir Kaffee und Sandwhich, denn mittlerweile ist es Mittag, und ich habe Hunger. Ich nutze die Zeit, lese und beantworte auf meinem Telefon E-Mails, telefoniere mit Kollegen, dann sehe ich, dass mein Akku langsam abnimmt. Ich übe mich also in Zurückhaltung und gehe wieder ins Wartezimmer.

Ich bekomme Blut abgenommen, unterschreibe weitere Papiere, muss wieder warten auf das nächste Zimmer. Und dann noch einmal auf das nächste Zimmer.

Und dann fehlen mir wieder Papiere. Die darf ich aber nachreichen und werde um 15.30 endlich entlassen. Ich finde sogar mein Auto wieder und fahre erst einmal nach Hause, duschen. Und dann ins Büro. Die Arbeit hat sich ja in der Zwischenzeit nicht von allein gemacht…

Und nehme eins mit: Es gibt schlimmere Bürokratie als in Deutschland!