Sommerhitze – Themenwoche vom 27.07.-02.08.2019

Wochenthema auf wirwarenallemalbeiblog.de ist „Sommerhitze“.

wir waren alle mal bei blog.de

Oh ja, die Sommerhitze. Ich bin die ja nun gewohnt. Wer seit 18 Jahren in Israel lebt, der kennt die Sommerhitze gut. Vor allem dauert sie hier ja  nun fast ein halbes Jahr an.

Früher hab ich immer sehnsüchtig auf den Sommer gewartet und auch Temperaturen jenseit der 30 Grad genossen. Der Sommer war ja auch nicht so lang. Und zwischendurch war es ja auch mal kühl oder sogar fast kalt.

Aber seit ich in Israel wohne, weiss ich jeden kühlen Tag zu schätzen. Früher hieß es immer „Die Sonne scheint. Geh an die frische Luft“! Und tatsächlich haben wir jeden Sonnenstrahl genutzt, um unsere Gesichter der Sonne entgegenzustrecken. Und heute, tja, da suche ich den Schatten, wo es nur geht.

Aber immerhin kühlt es in Jerusalem in der Regel nachts meist ab. Nur wenn wir Sharaf haben, die israelische Version des Föhns, dann kühlt auch hier nichts ab.

Nun…

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Spaghettikürbis gegrillt

Neulich hat er mich im Supermarkt so angelacht, der schöne gelbe Spaghettikürbis. Sah ein bisschen wie eine riesen große Zucchini aus. Und da hab ich ihn einfach mal mitgenommen. Ich wußte gar nicht, was für ein Kürbis das ist.

Und da wir am selben Tag spontan gegrillt haben, habe ich ihn einfach in Scheiben geschnitten, das weiche Innere entfernt, die Scheiben mit Olivenöl, Salz und Thymian eingerieben und auf den Grill gelegt.

Sehr lecker, muss ich sagen. Und die Schale haben wir auch mitgegessen, da sie durch das Grillen recht weich wurde.

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Ein letzter Tanz

Tausend Sonnen müssen scheinen
Tausend Monde auf- und untergehen
Wellen schlagen unaufhörlich an den Strand

Wolken, die vorüberziehen
Im Wechselspiel der Winde

Tag für Tag verinnt
Wie weißer Sand im Glas

Und wieder dreht sich die Uhr
Stunde um Stunde
Tag für Tag

Bis der Wind sich legt
Und die Sonne Platz macht
Für die Nacht

Und wir zwei
Unter funkelnden Sternen
Ein letztes Mal tanzen
 

Wenn Du mich fragst

Auch schon etwas älter 🙂 

Wenn Du mich fragst
Geh ich mit Dir
Und frage nicht nach richtig oder falsch
Frag nicht nach tiefrem Sinn.

Wenn ich Dich frag
Gehst Du mit mir
Und fragst mich nicht, warum
Fragst nicht, wohin.

Und keine Frage gibt es
Die noch bleibt
Kein andrer Sinn
Der uns in eine andre Richtung treibt.

Wenn Du mich fragst
Ist Liebe einfach da
Wird alles einfach, alles klar
Wenn Du mich fragst.

Jerusalem, 12.05.2014

Irgendwie

ist dieser Bürotag am Wochenende gar nicht so schlecht. Vielleicht sollte ich das öfters machen. Ganz allein im Büro. Heute ist es auch nicht so heiß, und durch die Fenster weht angenehm ein leichter Wind.

Ich höre Radio beim arbeiten, meine Musik, weil ja niemand da ist, den es stören könnte.

Dann kommt noch unser wunderbarer Vermieter vorbei mit frisch geernteten Faqous (so was ähnlichem wie Gurken, aber besser):

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Ich hab richtig Lust, einfach so im Büro ein Tänzchen für mich selbst hinzulegen.

Aber am Ende schaut noch jemand zum Fenster rein 🙂

12 von 12 – Juli 2019

Ein langer Tag geht soeben zu Ende. Und ich zeige Euch in Bildern, wie dieser Tag heute so gelaufen ist:

Nachdem ich die Kleine im Kindergarten und die Große bei einem Freund abgegeben habe (es sind ja seit Ende Juni bereits Schulferien, und freitags gibt es kein Summercamp, was immer wieder eine Herausforderung ist), komme ich im Büro an und starte den Arbeitstag mit Kaffee aus meiner Lieblingstasse (die mir übrigens meine Mitarbeiterin geschenkt hat mit dem Kommentar: „Für den besten Boss“) und Studentenfutter. Vor mir liegen Abrechnungen, da ist das jetzt genau das richtige…

 

Nach viel Administration und einem kurzen Meeting zwischendurch genehmige ich mir eine Pause und lege für fünf Minuten die Füße hoch, die heute in meinen schicken weißen Sandalen stecken:

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(Leider sieht man auf dem Foto die tollen silbernen Absätze nicht so ganz …)

Während ich im Büro sitze, fragt mich die Mutter eines anderen Kindes, ob ich ihre Tochter wohl nach Hause fahren könne, da es ihr nicht gut gehe. Na klar mache ich das. Wir Mütter müssen uns doch gegenseitig helfen! In den nächsten Stunden wird klar, dass es ihr so richtig schlecht geht. Über 40 Grad Fieber, das nicht runtergehen will. Ich biete ihr also an, die Kleine mit zu mir nach Hause zu nehmen, bis ihr Mann sie abholen kann. Wie gesagt: Solidarität. Zum Glück kann die Große länger bei ihrem Freund bleiben. Passt also alles.

Im Kindergarten angekommen macht die Kleine vor Freude Purzelbäume auf dem Steinfußboden, weil ihre Freundin mit nach Hause kommt (Erstes Playdate ohne Mamis!)

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Und die beiden haben den Nachmittag über sichtlich Spass. Die Wohnung sieht dafür am Ende aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Ich versuche, dem Chaos Herr zu werden und etwas aufzuräumen, nachdem die Kleine von ihrem Papa abgeholt wurde und meine vor Erschöpfung eingeschlafen ist. Dabei würde ich mich am liebsten selbst hinlegen, so müde bin ich:

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Wegen des Kleinkindbesuch habe ich es heute leider nicht mehr geschafft, frische Blumen zu kaufen. Die Lilien von letztem Freitag hängen traurig vertrocknet in der Vase.

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In der Zwischenzeit bekomme ich einen Anruf, dass die Mutter des Freundes der Großen meine Tochter auch zu uns bringen kann. Yippieh. Ich muss nicht mehr aus dem Haus! Spontan lade ich die beiden ein, zum Abendessen zu bleiben. Ich habe nämlich ganz unkosher Schweinebraten im Ofen. Und der reicht eh für alle.

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Es wird ein wirklich netter Abend für alle – Kids und Mamis gleichermaßen.

Nach dem Abwasch und nachdem die Kinder im Bett sind, fällt mir ein, dass ich dringend noch die Blumen gießen muss, die schon schlapp machen auf dem Balkon, nachdem sie den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt waren. Der Kater freut sich und trinkt direkt aus der Gießkanne mit.

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Und dann setze ich mich schnell an den Computer und schreibe genau diesen Beitrag, während die Heilige Stadt sich schlafen legt – und ich gleich ebenfalls.

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Mehr 12 von 12 gibt es bei  Caro mit Draußen nur Kännchen

Frühlingsnacht

Entstanden 2007. Aber wenn wir schon mal beim Thema Sehnsucht sind:

Frühlingsnacht

Sehnsucht, in den grünen Tälern
Bist Du wieder mir erwacht
Schlaflos stehe ich am Fenster
In der lauen Frühlingsnacht

Mit geschloss´nen Augen lausch ich
Blätterrascheln in den Bäumen
Sehne mich nach alten Tagen
Und nach ruhigen, sanften Träumen

Zart streift über meine Schultern
Leis das erste Morgengrauen
Rot erwacht der neue Tag
In den nebelschweren Auen

Meine Augen schließen sich
Müden von den dunklen Stunden
Auch die Sehnsucht geht nun schlafen
Um im Schlummer zu gesunden

Jerusalem, 21.05.2007