Nacht im Ramadan

Sie reden und essen noch lang in der Nacht. Gerüche nach Grillfleisch wehen gemeinsam mit Wortfetzen durch die warme Sommernacht. Lachen ertönt hier und dort. Ein Kinderfahrrad rollt geräuschvoll über den Schotter. Autotüren klappern. Sind es die Heimkehrer, die ankommen oder jene, die gerade das Fest verlassen.

Müde und trunken vom gemeinsamen Mahl. Die Sommernacht ist noch tief und lang. Wo die einen schon friedlich schlummern, wachen die anderen weiter.

Der Muezzin ruft zum Gebet. Die Moscheen sind voll in diesen Tagen. „Gedenket der Armen und Kranken, der Einsamen und Hilfsbedüftigen“, ermahnt der Iman. Doch wer hört seine Worte in der Nacht? Gebeugt über das zubereitet Festmahl?

Morgen, ja morgen, wenn die Sonner wieder scheint, wenn Hunger und Durst sich in der Hitze des grellen Tages breitmachen, dann vielleicht ja. Und zum nächsten Festmahl wird vielleicht ein fremder Gast geladen. Vielleicht.

Noch mehr zum Ramadan hier:

Fastenbrechen

Ramadan 2004 und Ramadan 2006

Feierabend und Guten Morgen!

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(Fast) in eigener Sache

Es ist schon eine Weile her (2013-2014), als ich noch bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gearbeitet und ein tri-laterales Projekt zur Friedenserziehung in Jordanien, Israel und Palästina geleitet habe, da hat uns dankenswerter Weise die norwegische Beraterfirma Human Factors AS kostenfrei ein Tool zur Verfügung gestellt: Diversity Icebreaker.

Dieselbe Firma möchte nun auch anderen Friedensprojekten helfen und sucht dafür noch nach Spendern. Schaut doch einfach mal rein: Trust Building in Palestine and Israel

Hier noch ein Video über unser Projekt auf italienisch.

Nicht alles

Nicht alles
wird ungeschehen
mit einem „Sorry“

Nicht alles
wird vergessen
wenn es im Gestern liegt

Nicht alles
geht vorbei
wenn nur der Wille da ist

Doch manches
wird besser
wenn nur die Liebe da ist

Vielleicht….

Nach dem Regen

Fliege los, meine Seele,
Ich lasse Dich ziehen.
Flieg mit dem Wind und den Wolken mit,
Hinauf in den glasklaren Himmel.

Nimm meine Sehnsucht mit in die Ferne.
Trage sie über Land und Meer,
Über Wälder und eisige Seen,
Hinauf in schneebedeckte Berge.

Sing mit den Vögeln ein Frühlingslied.
Sing mir die Melodie meines Herzens.
Fliege lang, fliege hoch, flieg so weit Du kannst.
Ich lasse Dich zieh’n, meine Seele.

(09.05.2014)

ich hab´s getan …

Ich hab das erste Mal Fleisch unter den Brei gemischt. Foto vor dem Pürieren, da es so irgendwie noch lecker aussieht 🙂

Und das ist drin in 3 bis 4 Portionen Brei:

80gr gemischter Vollkorn- und Wildreis
6 Stückchen mageres Hühnchenfleisch
100gr kleine Erbsen (tiefgefroren)
200gr frische Tomaten
1 kleine Birne
je ein El Öl oder Butter pro Portion

Schön lange in etwas Wasser kochen, bis alles ganz weich ist. Und ab in den Mixer. Hab danach noch 2 El Apfelsaft hinzugegeben. Damit es nicht nur nach Erbsen und Hühnchen riecht.

Mal sehen, ob die Kleine es isst 😉

Die kleinen Dinge

Es sind die kleinen Dinge
die mich lachen lassen:

Eine zarte Bewegung
der kleinen Hand
zahnloses Lächeln
am Morgen

Aneinander gereihte Silben
Ohne Worte
und doch
voller Sinn

Wie ein Vogel im Baum
Leises Gezwitscher
die hohen Töne
so klar

Im Gleichtakt
mit Deinem Duft
die Melodie
meines Herzens

Danke,
dass es Dich gibt!