Spirelli mit Babyshrimps in Zitronen-Knoblauch Sauce

Und, was kocht man so mit zwei Kindern, damit es lecker ist und trotzdem irgendwie gesund? Genaus, Nudeln! Und Mama sollen sie natürlich auch schmecken 🙂

Und so gab es Freitag Abend Spirelli Nudeln mit einer cremigen Zitronen-Knoblauch Sauce mit Shrimps, Paprika und – für Mama – mit Kapern ( die die Mädels allerdings wieder rausgepickt haben):

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Ich habe  zunächst zwei Tassen Babyshrimps in gesalzener Butter angebraten, dann zwei kleingehackte Knoblauchzehen dazugegeben. Eine rote Paprika in sehr kleine Stücke geschnitten  und mit in die Pfanne.

Das ganze ca. 5min anbraten (während das Nudelwasser kocht), dann 250ml Kochsahne (gibt es hier mit 10% Fett) dazugegossen, zwei TL Kapern dazugegeben, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

So lange auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die Paprika noch gerade knackig ist. Zum Schluss noch die geriebene Schale einer Zitrone dazu.

Und fertig ist das Gericht.

Erdbeer-Schmand-Eis mit karamelisierten Salzmandeln

So, ich habe lange nachgedacht und hin- und herüberlegt. Und am Ende das gemacht, was u.a. Lesebiene vorgeschlagen hat:

Ich hab einen Teil dieser leckeren Salzmandeln ins Eis gemischt, und den Rest schön drüber gestreut. Und was soll ich sagen:

Lecker!

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So, und was kam nun alles dran?

Als erstes mal für die Salzmandeln:

Eine kleine Pfanne voll Mandelblättchen ohne Fett anrösten. Sobald sie sich verfärben, ordentlich Zucker zum karamelisieren dazu geben (Vorsicht, das wird super heiß!) und dazu Salz nach Geschmack.

Abkühlen lassen und mit einem Holzlöffel die zusammengeklebten Mandeln von einander treffen und ein bisschen klein „hacken“

Und für das Eis:

250gr Erdbeeren zuckern und ziehen lassen, bis sich Brühe gebildet hat

1 Becher Schmand dazugeben

Mit einer Tasse kalter Milch in den Mixer geben und nach Geschmack weiter zuckern

Hinweis: Damit das Eis auch schmeckt und cremig wird, muss mehr Zucker dran, als wenn Ihr das ganze so trinken/essen würdet

Die Masse entweder in der Eismaschine nach Anleitung fertigstellen oder in einer Metallschüssel ins Gefrierfach stellen und alle 5 Minuten mit einem Holzlöffel umrühren. Wenn das Eis anfängt festzuwerden, die Salzmandeln dazugeben und eben einen Teil als Topping zur Seite stellen.

Wenn Ihr das Eis nicht direkt essen wollt, müsst Ihr es vor dem Verzehr ca. fünf Minuten antauen lassen, sonst ist es zu hart.

Flangarde – Rezept

Weil mich heute eine Freundin danach gefragt hat, schreibe ich Euch das Rezept gerade mal schnell hier auf.

Flangarde ist ein französischer Obstauflauf, sehr, sehr lecker! Ich nenne es immer Riesenpfannkuchen aus dem Ofen.

Für das Original braucht Ihr (für 6 Personen):


600gr Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
600gr Birnen, ebenfalls geschält und in Scheiben geschnitten
4-5 Eier
200gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 kleine Tasse geschmacksneutrales Öl
250gr Mehl
400ml Milch
1 Päckchen Backpulver

Eine Auflaufform mit etwas Öl einfetten, das Obst in der Form schichten. Den Teig wie Pfannkuchenteig anrühren und über das Obst giessen. Eventuell noch mit etwas Zucker bestreuen.

Das ganze im Ofen bei Umluft 200 Grad 45-60 Minuten backen (es sollte beim Einstecken mit einer Gabel kein Teig mehr klebenbleiben).

Am besten heiß servieren, mit Sahne, Vanilleeis oder auch Vanillesoße.

Schmeckt aber auch kalt.

Wer Abwechslung mag, kann das Obst variieren, schmeckt auch mit Kirschen oder Pflaumen. Dann erhöht sich eventuell die Backzeit, da dieses Obst mehr Flüssigkeit hat.

Spargelpfanne mit Parmesan und crispy Bacon

Eigentlich ganz einfach, und doch so lecker!

Ein grosszügiges Stück Butter im Wok erhitzen, bis sie leicht braun ist

250gr Spargel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden

3 Scheiben Bacon grob zerkleinern und in der Butter schon kross braten

Bacon aus der Pfanne nehmen und Spargel im Fett anbraten. Wenn nötig, etwas salzen

Beides wieder mischen und mit frischem Parmesan bestreuen

Schmeckt mit frischem Baguette oder kleinen Kartoffeln besonders gut

ich hab´s getan …

Ich hab das erste Mal Fleisch unter den Brei gemischt. Foto vor dem Pürieren, da es so irgendwie noch lecker aussieht 🙂

Und das ist drin in 3 bis 4 Portionen Brei:

80gr gemischter Vollkorn- und Wildreis
6 Stückchen mageres Hühnchenfleisch
100gr kleine Erbsen (tiefgefroren)
200gr frische Tomaten
1 kleine Birne
je ein El Öl oder Butter pro Portion

Schön lange in etwas Wasser kochen, bis alles ganz weich ist. Und ab in den Mixer. Hab danach noch 2 El Apfelsaft hinzugegeben. Damit es nicht nur nach Erbsen und Hühnchen riecht.

Mal sehen, ob die Kleine es isst 😉

Brokkoligemüse aus dem Wok (vegan)

Schon lange wollte ich mal wieder was mit Brokkoli machen. Nun habe ich es endlich geschafft:

1 EL Sesamöl im Wok erhitzen
1 Zwiebel in Spalten schneiden und zusammen mit 2 in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen im Öln andünsten
1 kleinen Brokkoli in Röschen teilen und kurz mit andünsten
Mit 250ml Kokosmilch ablöschen und aufkochen
5 Min vor Ende der Garzeit eine gewürfelte rote Paprika zugeben
eine Handvoll Cocktailtomaten halbieren und kurz in die warme Soße geben
Mit Salz, Pfeffer, Ingwer, Kurkuma und einer Messerspitze Zimt würzen

Dazu schmecken Nudeln oder Reis.

Guten Appetit!

Gemüsesuppe mit Glasnudeln und Kokos

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Vielleicht ist diese Kreation etwas ungewöhnlich, aber uns hat es geschmeckt:

Zunächst 4 geschälte Möhren, eine gelbe Paprika und zwei kleine Salatgurken (oder ein Drittel einer großen Gurke) in grobe Würfel schneiden. Währendessen 300ml Gemüsebrühe mit einer Stange Zitronengras und zwei Keffirblättern aufkochen. Die Karotten und Gurken 5 Minuten mitkochen, dann die Paprika für weitere 5 Minuten hinzugeben. Zum Schluss eine Dose Kokosmilch  und 80gr Glasnudeln hinzugeben, kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Guten Appetit!

(Ich weiß, Gurken in der Suppe sind nicht jedermans Sache. Man kann sie auch mit Zucchini ersetzen, aber wir mögen den frischen Geschmack der Gurken)

Romanesco Gemüse vegan (mit Pasta)

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Letzte Woche lief ich gemütlich am Supermarkt vorbei, um Erdbeeren zu kaufen. Ja, Ihr habt schon richtig gehört. In Israel ist die Erdbeersaison schon fast wieder vorbei, nämlich dann, wenn es zu warm wird.
Und da entdeckte ich mitten in einer Kiste mit Papayas, einsam und verloren, in Plastik eingewickelt, einen kleinen Romanesco! Das erste und einzige Mal, seit ich vor 15 Jahren nach Jerusalem gekommen bin.
Und kurzerhand warf ich meine Essenspläne für den Tag über den Haufen. Ich nahm den kleinen Romanesco mit nach Hause, und dazu noch einen Bund grünen Spargel. Heraus kam folgendes Rezept:

Romanesco waschen und in Röschen teilen.
Untere Hälfte des Spargels schälen, in zwei cm lange Stücke schneiden.
4 Karotten schälen und stifteln.
Reichlich Salzwasser aufkochen, Karotten und Romanesco ca. 5min im Salzwasser garen
Spargel hinzugeben und weitere 5min kochen.
Das Gemüse mit der Schöpfkelle aus dem Kochwasser heben und einen Teil des Kochwassers abgiessen.
In einem Schüttelbecher 100ml Kochwasser mit Stärke anrühren und wieder zum Kochwasser (ca. 400ml) zurückgeben.
Einkochen lassen und nach Geschmack mit veganer Sahne, Salz und frischem Pfeffer abschmecken.
(Wer ohne Kinder isst, kann moch einen Schuss Weisswein dazugeben)
Datu passt Pasta. Es schmeckt aber auch ohne.

Guten Appetit!

Apfelstrudel vegan

Und hier das erste Rezept zur (orthodoxen) Fastenzeit. Knuspriger Apfelstrudel aus Blätterteig:

Rolle (veganer) Blätterteig auftauen – zum selbermachen war ich zu faul und in zwei große Platten schneiden, ausrollen, einmal zusammenklappen und nochmals auf Blechgröße ausrollen

4 große, saftige Äpfel (ich habe Pink Lady genommen) schälen, in sehr dünne Spalten schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln

4 EL Zucker und Zimt nach Geschmack auf die Äpfel geben

50gr Mandelblättchen und 50gr Cranberries dazugeben, alles gut mischen

Eine ausgerollte Teigplatte auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, die Apfelfüllung gleichmäßig verteilen. Einen 1cm langen Rand lassen.

Den Teigrand mit Sojamilch bestreichen.

Die zweite Teigplatte locker in der Mitte falten und mit einem scharfen Messer von der gefalteten Seite an im Abstand von ca. 2cm bis kurz vor Rand einschneiden.

Die Teigplatte vorsichtig wieder aufklappen und auf die erste geben, mit den Fingern rundherum gut verschließen und den überlappenden Teig unter die untere Platte schieben.

Den Strudel mit etwas Sojamilch bestreichen und mit weiteren 50gr Mandelblättchen bestreuen.

Bei 200 Grad für 35 Minuten in den Backhofen schieben.

Mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm essen

Guten Appetit!