Interimslösung

Heute Morgen habe ich meine Tochter nun in der International Anglican School Jerusalem angemeldet. 

Nachdem ich dort ein Treffen mit dem Leiter der Grundschule hatte und mir die Schule 2 Stunden lang angeschaut habe, in denen man sich wirklich viel Zeit für mich und meine vielen Fragen nahm, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Schule sehr, sehr gut ist! Sollte sie auch sein, bei den Preisen. Ohne die Unterstützung meiner Arbeit könnte ich mir so eine Schule niemals leisten.

Nun ja, auch dort ist sie auf der Warteliste, aber diese ist bedeutend kürzer, und die Chancen stehen ganz gut.

Nachteil: Es gehen kaum lokale Schüler in diese Schule (kein Wunder bei den Preisen), und Hebräisch oder Arabisch kann erst in der Gymnasialstufe erlernt werden. Dafür gibt es aber Französischunterricht ab der ersten Klasse, sowie ein tolles Angebot an extracurriculären Aktivitäten wie Musik, Sport, Kunst und mehr.

Nun heißt es also, wieder warten. Und gleichzeitig hoffen, dass es in der Hand in Hand Schule doch noch klappt…

Enttäuschung

Seit Wochen warten wir auf die Antwort der bilingualen Schule „Max Rayne Hand in Hand School“ in Jerusalem, was die Aufnahme unserer Tochter für die Vorschule nächsten Sommer angeht.

Heute nun kam die Antwort – Negativ!

Die Kriterien zur Aufnahme sind nicht das eigentliche Problem: Die Plätze werden zuerst an Geschwisterkinder vergeben, die restlichen Plätze werden verlost. Wir haben also einfach Pech gehabt! Denn, und das ist die gute Nachricht, es gibt trotz der schwierigen politschen Lage immer noch viele Familien, die diese Form der gemeinsamen Bildung von Arabern und Juden unterstützen. Die Wartelisten sind lang!

Und doch bricht für uns gerade ein bisschen unsere Welt zusammen. Denn wohin sollen wir unser Kind nun schicken? Keine andere Schule passt für uns so richtig… Aber haben wir eine Wahl? Nun geht es darum, eine Alternative zu finden, die für uns am besten akzeptabel ist. Und uns nächsten Jahr wieder bewerben. Vielleicht haben wir dann ja mehr Glück!